Montag, 24. März 2014

Nepal – Kathmandu Part 1



Namaste (Hallo) aus Kathmandu,

Nachdem wir nach einer insgesamt 12-stündigen Flugzeit von Johannesburg über Dubai in Kathmandu angekommen sind, wurden wir freundlicherweise von unserem Hostel am Flughafen abgeholt (was man für zwei Euro p. P. die Nacht inkl. Frühstück ja wohl auch erwarten kann).

Kathmandu als Stadt kann man eigentlich recht einfach mit drei Worten beschreiben: 

Saudreckig, laut, chaotisch

Ein „Sechser“ im Lotto ist wahrscheinlicher als eine  zuverlässige Stromversorgung. Wir hatten in unseren zwei Tagen Aufenthalt permanent nur Notstrom über ein Aggregat. 

Es grenzt an ein Wunder, dass bei diesem Kabelwirrwarr überhaupt manchmal Strom ankommt

Dies bringt mich auch schon wieder zum nächsten Punkt: 
Die Luftqualität kann smogbedingt nicht gerade mit einem deutschen Kurort mithalten. Um das Ganze abzurunden, sind die Straßen zugemüllt und der Metzger weidet Hühner auf der Hauptstraße aus.

Das wichtigste Bedienelement aller motorisierten Fortbewegungsmittel ist nicht etwa die Bremse, vielmehr die Hupe steht im Vordergrund. Diese wird permanent zu jedem erdenklichen Zweck eingesetzt. Insbesondere die größeren Vehikel wie LKWs und Busse haben ihre Fahrzeuge mit Nebelhörnern ausgestattet, um sich lautstark Gehör zu verschaffen.

Auch der Nachwuchs ist schon im Transportgewerbe tätig


Kleingeld ist in Nepal Mangelware, deshalb ist es eine Volkssportart, seinen Vorrat an kleinen Scheinen bestmöglichst zu schützen (Münzen gibt es offiziell zwar, werden aber aufgrund ihres geringen Wertes quasi nicht eingesetzt).

Der Schein, bzw. die Scheine trügen, leider fühlt man sich mit einem Bündel nepalesischer Rupien nur reich

Blendet man all diese Umstände aus, so hat die Stadt auch einiges zu bieten. 
Unser Hotel befand sich beispielsweise im Bezirk Thamel. Hier gibt es unzählige verschlungene Gassen, in denen man das bunte Treiben der Nepalesen beobachten kann. Viele der Gebäude sind Jahrhunderte alte Mönchsbauten, an denen der Zahn der Zeit schon einige Spuren hinterlassen hat. 
Heute werden diese Häuser entweder privat genutzt oder sie beherbergen kleine Läden sowie Restaurants, in denen man gut und günstig essen kann. In die Küchen schaut man hygienebedingt lieber nicht. Zum Glück wird das meiste Essen recht heiß angebraten, sodass hoffentlich alle Keime verendet sind.

 
Hoffentlich wurde alles schön heiß angebraten - geschmeckt hat es jedenfalls

Auch an Tempel mangelt es in Kathmandu nicht (hier der Durbar Square)

Unseren ersten Aufenthalt in Kathmandu nutzten wir im Wesentlichen dafür die indische Botschaft aufzusuchen, um unseren Visaantrag zu stellen. Hier ist es ratsam früh am Morgen zu erscheinen, denn schon zwei Stunden vor der eigentlichen Öffnungszeit bildet sich eine Schlange an Reisewütigen (wir waren natürlich (fast) ganz vorne).

Alle warten gespannt auf 9:30 Uhr, die Öffnungszeit der Botschaft

Danach ging es schnurgerade mit einem Touristenbus in einer siebenstündigen Fahrt ins vergleichsweise ruhige Pokhara.

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