Samstag, 12. Juli 2014

Malaysia – Kuala Lumpur



Von der Natur ging es nun in die Hauptstadt Malaysias. Kuala Lumpur hat laut unserem Reiseführer zwar viele Sehenswürdigkeiten, allerdings hatten wir keine Lust auf Sightseeing, so dass wir uns auf einen sehr kleinen Teil beschränkten. 

Gleich nach unserer Ankunft ging ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung – zumindest für einen von uns. 
Wir gingen Sushi essen und Verena strahlte schon beim bloßen Gedanken an ihre Leibspeise bis über beide Ohren. Da das Restaurant bis zum bersten voll war, mussten wir uns sogar in einer Schlange vor dem Lokal anstellen und auf einen freien Tisch warten. 
Während Verena unseren Warteplatz verteidigte, nutzte ich die Zeit und suchte einen Supermarkt auf. Hier aß ich zwei Teigtaschen, da für mich der Verdacht recht nahe lag, von Sushi alleine nicht wirklich satt zu werden.


Verena im siebten Himmel - es gibt SUSHI
Nachdem wir die Karte hoch und runter gegessen hatten, ging es zum Wahrzeichen der Stadt, den Petronas-Türmen. 
Hier knipsten wir ein paar Bilder und hakten somit unser persönliches Kuala-Lumpur-Pflichtprogramm ab.



Bei den Petronas-Türmen
Den Abend ließen wir dann mit dem WM-Fußballspiel der Deutschen gegen Frankreich in einer Bar ausklingen.

Mit Bier und Cocktail beim Fußball schauen

An unserem zweiten und letzten Tag in Kuala Lumpur schlenderten wir dann nur ein bisschen durch die Gegend, beschäftigten uns mit shoppen oder vertrieben uns die Zeit mit Essen und Trinken.

Fast wie Zuhause



Bei einem der vielen Foodcourts

Sonntag, 6. Juli 2014

Malaysia – Cameron Highlands



Die Fahrt von Taman Negara zu den Cameron Higlands dauert mit einem privaten Minibus lediglich 3 Stunden. Eigentlich. Wir hörten auf den Ratschlag einer netten Dame in unserem Hotel und wählten die „wesentlich billigere“ Variante mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Leider bemerkten wir im Laufe unserer Anreise, dass dieser nett gemeinte Rat ein klassischer Reinfall war. 
Wir waren nicht nur den ganzen Tag unterwegs, zudem bezahlten wir auch noch mehr als für die private Direktverbindung und konnten von Glück reden, dass wir es ohne eine zusätzliche Übernachtung zu den Cameron Highlands geschafft haben. 

In  den Highlands angekommen, war der ganze Ärger dann schnell wieder vergessen.
Da sich die Region auf ca. 1500m über dem Meeresspiegel befindet, herrscht hier das ganze Jahr über ein mildes Klima mit in etwa 20 Grad Durchschnittstemperatur. Da kamen auch mal wieder unsere langen Hosen und Pullis zum Einsatz.

Da es hier jeden, wirklich jeden Nachmittag lange und ausgiebig regnet, kann man eigentlich nur den halben Tag für Aktivitäten nutzen. Das hört sich nun zwar schrecklich an, hat uns aber weniger gestört, da wir auch so immer einen Zeitvertreib gefunden hatten.

Während unseres Aufenthaltes wanderten wir zwei Tage in den Bergen und versuchten den nur mäßig ausgeschilderten Wanderwegen zu folgen. Dies war gar nicht so einfach, da sich die Beschilderungen zum Teil widersprachen, fehlten oder Wege aufgrund von Landbereinigungsmaßnahmen schlicht und einfach nicht mehr existierten. 








Beim Wandern in den Highlands
Eine der "guten Beschilderungen"
Zur Belohnung für die ganzen Anstrengungen gönnten wir uns an einem Abend dann „Hot-Pot“, eine Art asiatisches Fondue. Hierbei bekommt man ein buntes Allerlei, von Shrimps über Fischbällchen bis hin zu Gemüse, was man dann mit den Stäbchen in einer leckeren Brühe versenken kann. Danach geht man kugelrund nach Hause, legt sich aufs Bett und bewegt sich keinen Zentimeter mehr.


Beim Hot-Pot essen. Hier musste man sogar wieder einmal die warmen Sachen aus dem Rucksack kramen
Da die Lage unseres Hotels nicht optimal war, mussten wir eigentlich des Öfteren ein Taxi nehmen. Allerdings hatten wir nur wenig Lust, so dass ich es mit Trampen versuchte. Leider erfolglos. Kaum hielt Verena jedoch ihren Daumen in den Verkehr, schon hielt ein Fahrer an. Der Rekord lag beim zweiten Auto. 
Wirklich immer wieder erstaunlich, was eine hübsche Frau gepaart mit einem aufgesetzten Lächeln für eine Wirkung hat.

Neben dem guten Klima ist die Gegend hier für ihren Tee bekannt. An einem Tag mieteten wir uns deshalb einen Roller, fuhren durch Teeplantagen, machten eine kleinen Rundgang in einer Teefabrik und tranken im Anschluss den lokal produzierten Tee vom Werksverkauf.


Fast wie bei uns die Weinberge, aber hierbei handelt es sich um Teeplantagen
Bei Tee und Kuchen den Tag genießen
Wir hatten hier ein paar sehr entspannte Tage und das Klima war eine Wohltat, ein wirklicher Genuss nicht bei jeder Bewegung schwitzen zu müssen.


Mittwoch, 2. Juli 2014

Malaysia – Taman Negara


Unser nächster Stop bot reichlich Kontrastprogramm. Von Inseln mit Traumstränden ging es nun nach Taman Negara. Mit seinem 130 Millionen Jahre alten tropischen Dschungel beheimatet der Taman Negara das älteste Waldgebiet der Erde.

Hier haben wir eindrucksvoll vor Augen geführt bekommen, in welch desolatem Zustand unsere Kondition ist (scheinbar war unsere Strandzeit fitnesstechnisch eher kontraproduktiv). Bei 35 Grad und nahezu 100 % Luftfeuchtigkeit waren wir nach ein paar Kilometern Wandern im Gehölz komplett durchgeschwitzt und gingen ziemlich auf dem Zahnfleisch.

Im wilden "Wurzelsalat" kann man sich leicht verfangen

Verena während unserer Dschungelwanderung
Einen leichten Luftzug konnten wir beim Begehen des 1300 Metern langen Baumgipfelpfades erhaschen. Dieser ist der weltweit längste seiner Art.


Von Baum zu Baum über viele Hängebrücken - der längste Baumgipfelpfad der Welt


Nach dem Wandern mussten wir uns erst einmal in einem der schwimmenden Restaurants stärken
Zwar ist der Park ganz schön, aber nach einem Tag hatten wir genug von der Affenhitze, Luftfeuchtigkeit und dem ganzen damit verbundenen Getier und machten uns auf in kühlere Gefilde.