Dienstag, 22. Juli 2014

Singapur


Singapur, oh gelobtes Singapur – dass musste man jedenfalls denken als wir in die Stadt einfuhren, denn Verena strahlte bis über beide Ohren als sie endlich wieder mit ihrer Lieblingsstadt vereint war.
Ich  hingegen hatte das Nachsehen, denn Verena schien in den vier Tagen unseres Aufenthaltes alle Energiereserven mobilisiert zu haben und hetzte kreuz und quer durch die Stadt, um auch ja alle Orte abklappern zu können.


Doch zuerst einmal mussten wir uns den Zutritt zu „unserer“ Wohnung verschaffen. Jana, eine Bekannte, die derzeit in Singapur lebt, hatte uns freundlicherweise erlaubt hier zu nächtigen, da sie nicht zuhause war. 
Das Problem an der Sache war, dass sich die Wohnung im 20. Stock einer mit Security bewachten Wohnanalage befand, weshalb wir uns immer mit einem falschen Ausweis in das Gebäude schleichen mussten. Glücklicherweise ging es jedes Mal gut und wir hatten eine tolle Unterkunft mit Blick über die Stadt.

Der Blick aus unserem Schlafzimmer
Das große Rennen startete mit Marina Barrage, einem Aussichtspunkt, von dem aus man die gesamte Stadt überblickt. Hier kann man wunderbar der Sonne beim Untergehen zusehen und danach das Lichtermeer der Stadt bewundern. 


Bei Marina Barrage am Tag und in der Nacht
Danach ging es zum Abendessen – Essen wurde in Singapur generell groß geschrieben, denn wir taten es immer und überall. Die Möglichkeiten sind nämlich schier unbegrenzt. Überall locken Fressbuden, Märkte und Restaurants mit leckeren Köstlichkeiten.

Einer der vielen Foodcourts
Zum Einstieg gabs Japanisch
Die nächsten Tage verbrachten wir in Little India, Chinatown, dem Finanzdistrikt, beim Merlion, im arabischen Viertel, …, beim Essen, Essen, …, Essen, und beim Gardens of the Bay.


Beim Merlion - das Wahrzeichen Singapurs
Auch Sushi hat Verena hier gleich wieder gefunden
Bei der Stromrechnung für diese Klimaanlagen muss es einem ja schwindelig werden
Singapur bei Nacht
Den letzten Punkt der langen Liste besuchten wir beide (da relativ neu) zum ersten Mal. In zwei überdimensionalen Gewächshäusern haben die Singapurianer hier Bäume und andere Gewächse aus der ganzen Welt untergebracht und zu einzelnen Themengebieten zusammengefasst. 
Da ein Teil hiervon einen Urwald darstellen soll und ein Wasserfall so schön dazu passt, wurde einfach ein künstlicher Berg samt Wasserfall erbaut – Die spinnen, die Singapurianer.

Künstlicher Berg, künstlicher Wasserfall, echtes Lächeln ;-)
Dieses Tuk-Tuk steht wohl schon etwas länger hier
Sogar einen "echten" Löwen haben wir hier aus nächster Nähe gesehen
Die gesamte Anlage von Außen
Im Außenbereich der Gartenanlage wurden künstliche Bäume errichtetet, welche teilweise über eine Skybridge miteinander verbunden sind. 
Tagsüber sah das schon beeindruckend aus, aber als nachts dann die Lichtershow begann, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Mit den Wäldern im heimischen Schwarzwald hat das hier nur wenig zu tun - schön wars trotzdem


Die Lightshow bei Gardens of the Bay
In der „Baumkrone“ des größten künstlichen Baumes befand sich zudem eine Bar unter freiem Himmel. 
Dort genossen wir wieder einmal die Aussicht und vertrieben uns die Wartezeit bis zum Anpfiff des WM Finales.




Von der "Baumkronenbar" aus lag uns die Stadt zu Füßen

Später beim WM-Finale. Die deutschen Fans waren in überwältigender Überzahl vertreten
Den Zeitungen nach konnte man fast meinen doch in Deutschland zu sein
Sichtlich geschafft (ich) und mit einem weinenden Auge (Verena) verließen wir nach vier Tagen die große Stadt mit dem Flugzeug Richtung Indonesien.

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