Sonntag, 1. Juni 2014

Vietnam – Hanoi



Mit dem Zug ging es nach Hanoi, dem letzten Ziel unseres Vietnamaufenthaltes. Nun haben wir mittlerweile schon sechs Länder bereist, unglaublich wie die Zeit vergeht. 

Auch dieses Mal hielt die vietnamesische Bahn eine kleine Überraschung für uns bereit, denn es waren nur noch Tickets in der Holzklasse und keine kuschligen Betten mehr verfügbar.
Im billigsten Abteil des Zuges sind einfache Holzbänke zum Sitzen auf den Boden geschraubt. Nach dieser Zugfahrt werden wir von nun an Obdachlosen mit großem Respekt begegnen, denn so eine Nacht auf einer Parkbank ist wahrlich kein Vergnügen.
Glücklicherweise freundeten wir uns mit zwei Israelis an und vertrieben uns ein paar Stunden mit ausgiebigem UNO spielen.

Die Holzklasse

Da wir in Hanoi keine Lust auf Sightseeing hatten, schlenderten wir die meiste Zeit durch die Straßen und ließen uns von dem wilden Gewusel treiben.

Typisches Straßenbild von Hanoi, hier gibt es Roller wie Sand am Meer
Einer geht noch
Teil der Altstadt
Hier gibt es unzählige Straßencafés und unglaublich gutes Essen. Oft haben Straßenrestaurants nur ein einziges Gericht auf ihrer Karte, welches sie über viele Jahre hinweg perfektioniert haben.

In einem der Straßencafés - Kaffee kochen können die Vietnamesen

Am ersten Abend verabredeten wir uns mit zwei anderen Weltenbummlern. Diese hatten wir vor zwei Wochen kennengelernt und zufällig in Sapa wieder getroffen. Der Abend stand im Zeichen von lokalen Spezialitäten. Zuerst gab es Bun Bo Nam Bo, ein einfaches Gericht aus Glasnudeln, Rindfleisch sowie Bohnensprossen, Zitronengras und grüner Mango. 

Bun Bo Nam Bo - wirklich lecker
Der Chefkoch bei der Arbeit
Als „Verdauerchen“ gönnten wir uns im Anschluss „Happy Water“. Hierbei wird eine Kokosnuss aufgebohrt und bis zum Rand mit Schnaps gefüllt. Das Gemisch wird ein paar Wochen stehen gelassen und heraus kommt ein leckerer Likör. 
Zu viert lehrten wir so eine „Nuss“ und machten uns auf den Weg in ein Cafe.

Happy Water, die Nuss mit Schuss

Als letzten Betthupferl gab es dann einen Kaffee mit Ei. Hört sich komisch an, aber hat nicht einmal so schlecht geschmeckt. 

Und weil hier einfach der perfekte Ort zum Schlemmen ist, füllte dies auch unseren nächsten Tag in Hanoi, bevor es nach einer weiteren Nacht mit dem Flugzeug nach Bangkok ging.

Hochbetrieb bei einem der Straßenrestaurants

Nein, Verena wurde nicht zum Biertrinker, das steht dort nur für das Foto

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