Montag, 8. September 2014

Peru – Huacachina


Von der Fliegeraction angefixt, durfte auch bei unserem nächsten Halt die Geschwindigkeit im Programm nicht fehlen.


Deshalb fuhren wir nach Huacachina. Wie auch schon Nazca, liegt dieses Örtchen mitten in einer Wüstenlandschaft. Allerdings sind die Hostels hier von riesigen Sanddünen umringt und genau deshalb strömen die Backpacker hier her.

Die Dünen rund um Huacachina
Mit Sandbuggies lässt man sich hier in einer Tour durch die Dünenlandschaft chauffieren, wobei von den Fahrern stets darauf geachtet wird, nie eine Mindestgeschwindigkeit zu unterschreiten, damit der Adrenalinspiegel auch ja nicht auf das Normalniveau abfallen kann.

Wie man sieht, hatten wir Spaß :)

Wir mit unserem Spaßgefährt
Nur ab und zu wird angehalten um sich ein „Sandboard“ an die Füße zu schnallen. Mit diesem stürzt man sich, wie bei uns im Winter auf Schnee, die Dünen hinab. 
Weil es im Liegen aber mindestens genauso viel Spaß macht (und wesentlich einfacher ist), wurde diese Variante von den meisten bevorzugt.


Und ab geht die wilde Fahrt

Als wir uns im großen Sandkasten ausgetobt hatten, ging es am nächsten Tag mit dem Taxi zu einer Weintour.

Unser Taxifahrer repräsentierte den durchschnittlichen Peruaner. Generell kann deren Körperbau als "wurstig" beschrieben werden
Insgesamt besuchten wir 3 Weingüter und verköstigten dort die edlen (gepanschten) Weine sowie das hiesige Nationalgetränk  Pisco (Schnaps, hergestellt aus Trauben).

Bei der Destillerie für Pisco

Einer der wenigen echten Weine

Da die Peruaner es süß mögen, gibt es hier nur wenig richtige Weine, die meisten „Weine“ bestehen eigentlich nur aus Pisco, angesetzt mit Traubensaft.
Ein weniger süßer peruanischer Wein erinnert deshalb an einen Eiswein, greift man zur süßen Variante, so bekommt man nahezu einen Sirup-Zuckerschock – schmecken haben wir es uns natürlich trotzdem lassen.

Auch unser Taxifahrer ließ es sich nich nehmen einen Schluck zu probieren

Unser letzter Stop war mehr Museum / Kuriositätenkabinett als Weingut
So wie dieser Bronzekamerad endeten wir glücklicherweise nicht
Nach unzähligen kleinen Gläsern der süßen Köstlichkeiten, ging es dann im Bus weiter zu unserem nächsten Stop: Paracas.




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