Donnerstag, 4. September 2014

Peru – Nazca



Die Provinzstadt Nazca befindet sich auf einer ausgedörrten Ebene, in der es fast nie regnet.
Kein Mensch würde sich in diese trostlose Gegend verirren, wären da nicht die höchst seltsamen Linien und Zeichnungen in den steinigen Wüstenboden eingegraben, die heute Touristen anlocken.
1926 wurden die Linien das erste Mal entdeckt und bis heute ist deren Entstehung nicht geklärt. Vermutungen reichen von einem antiken Astronomiebuch über gigantische Kalender bis hin zur logischsten aller Vermutungen: Die Zeichnungen sind Werke von Außerirdischen und deren UFOs.
Die als Nazca-Linien bekannten Scharrbilder bedecken eine enorme Fläche, so dass die wahren Ausmaße nur aus der Luft zu erkennen sind.
Die Motive reichen von einem Affen, Astronauten, Kondor bis hin zu unerklärlichen Formen und kreuz und quer verteilten kilometerlangen, schnurgeraden Linien.

Um uns selbst ein Bild von den Formen im Sand machen zu können, buchten wir einen etwa halbstündigen Rundflug in einer kleinen Propellermaschine. 


Alles roger - es kann los gehen
Vor dem Flug bekamen wir Übersichtskarten mit der Flugroute ausgehändigt, in denen die wichtigsten Figuren eingezeichnet waren. 

Unser Flugplan durch das Linienlabyrinth
Um ja jedem Passagier einen guten Blick auf die Scharrbilder zu ermöglichen, ging es dann in steilen Kurven wie wild über das Gelände. Glücklicherweise hatten wir nichts gefrühstückt, denn in dieser wackeligen Nussschale wurden wir ganz schön durchgeschüttelt.

Ach du heilige Sch****, der fliegt wie ein Kamikaze!!!
Die ersten Linien und Formen sind schon zu sehen (man beachte die Schräglage der Cessna)
Zum Teil erstrecken sich diese über Kilometer
Und nun die bekannten Zeichnungen, wie Astronaut...
Affe
Hund
Kolibri
Spinne
Kondor
Baum...und vielem mehr


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