Die Provinzstadt Nazca befindet sich auf einer ausgedörrten
Ebene, in der es fast nie regnet.
Kein Mensch würde sich in diese trostlose Gegend verirren,
wären da nicht die höchst seltsamen Linien und Zeichnungen in den steinigen
Wüstenboden eingegraben, die heute Touristen anlocken.
1926 wurden die Linien das erste Mal entdeckt und bis heute
ist deren Entstehung nicht geklärt. Vermutungen reichen von einem antiken
Astronomiebuch über gigantische Kalender bis hin zur logischsten aller
Vermutungen: Die Zeichnungen sind Werke von Außerirdischen und deren UFOs.
Die als Nazca-Linien bekannten Scharrbilder bedecken eine
enorme Fläche, so dass die wahren Ausmaße nur aus der Luft zu erkennen sind.
Die Motive reichen von einem Affen, Astronauten, Kondor bis
hin zu unerklärlichen Formen und kreuz und quer verteilten kilometerlangen,
schnurgeraden Linien.
Um uns selbst ein Bild von den Formen im Sand machen zu
können, buchten wir einen etwa halbstündigen Rundflug in einer kleinen
Propellermaschine.
 |
| Alles roger - es kann los gehen |
Vor dem Flug bekamen wir Übersichtskarten mit der Flugroute
ausgehändigt, in denen die wichtigsten Figuren eingezeichnet waren.
 |
| Unser Flugplan durch das Linienlabyrinth |
Um ja jedem Passagier einen guten Blick auf die Scharrbilder zu
ermöglichen, ging es dann in steilen Kurven wie wild über das Gelände.
Glücklicherweise hatten wir nichts gefrühstückt, denn in dieser wackeligen
Nussschale wurden wir ganz schön durchgeschüttelt.
 |
| Ach du heilige Sch****, der fliegt wie ein Kamikaze!!! |
 |
| Die ersten Linien und Formen sind schon zu sehen (man beachte die Schräglage der Cessna) |
 |
| Zum Teil erstrecken sich diese über Kilometer |
 |
| Und nun die bekannten Zeichnungen, wie Astronaut... |
 |
| Affe |
 |
| Hund |
 |
| Kolibri |
 |
| Spinne |
 |
| Kondor |
 |
| Baum...und vielem mehr |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen